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Wintersondeln auf einer verschneiten Wiese

Kaufberatung

Metalldetektor kaufen – aber welchen?

Ohne ein gut ausgestattetes Metallsuchgerät macht das schönste Hobby der Welt, das Sondeln, einfach keinen Spaß. Wir vergleichen die Modelle nach Ausstattung und Preisklasse – damit du findest, was im Boden liegt, und nicht nur Schrott.

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Vergleich

Metalldetektoren im Vergleich

Die wichtigsten Daten bewährter Modelle – vom Mittelklasse-Gerät bis zum Profi-Detektor.

XP Deus Fernbedienung und SpuleXP DEUS 28 RC WS4 MetalldetektorXP Deus Light MetalldetektorXP DEUS Light MetalldetektorMetalldetektor Whites MX Sport Metalldetektor ganzes GerätMetalldetektor Whites MX SportMetalldetektor Garrett AT ProMetalldetektor Garrett AT Pro
BodenabgleichAutomatischAutomatisch, ManuellAutomatischAutomatisch, Manuell
Komplett WasserdichtNeinNeinJaJa
Gewicht1200 g1100 g1900 g1400 g
Arbeitsfrequenz4 kHz, 8 kHz, 12 kHz, 18 kHz4 kHz, 8 kHz, 12 kHz, 18 kHz13 kHz15 kHz
Analog/ DigitalAnalog, DigitalAnalog, DigitalDigitalDigital
DiskriminatorJaJaJaJa
Wasserdichte SuchspuleJaJaJaJa
TeleskopgestängeJaJaNeinNein
FunkkopfhörerIm LieferumfangIm LieferumfangOptionales Zubehör (nicht verzögerungsfrei)Optionales Zubehör vom Hersteller
KlasseProfiMittelklasseProfiMittelklasse
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Der Fundkatalog

Unsere Beiträge helfen beim Bestimmen und Einordnen – von der Musketenkugel bis zum Uniformknopf.

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Aus meinem Video-Kanal · Erfahrung aus dem Wald

Traumfund im Militaria-Wald

Was der Garrett AT Pro aus der Vergleichstabelle im Gelände leistet, siehst du hier: ein echter Sondelgang im Militaria-Wald – mit Ausdauer, vielen Schrottsignalen und am Ende einem Traumfund. Viele Jahre war ich mit dem Metalldetektor unterwegs und habe meine Sondelgänge gefilmt. Auf meinem YouTube-Kanal „Hobby Sondler“ findest du noch viele weitere Fundvideos.

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Der große Ratgeber

Das solltest du vor dem Kauf wissen

Nun verhält es sich leider so, dass es eine wahnsinnige Fülle an Detektoren, Spulen, Pinpointern und Sonden auf dem Markt gibt. Hier den Überblick über die vielen Metallsuchgeräte zu behalten und die Spreu vom Weizen zu trennen, ist alles andere als einfach. Wie findet man bei so einer großen Auswahl also den richtigen Detektor, welcher einen Kauf auch wirklich wert ist?

Metalldetektorenvergleich.de möchte dir bei der Entscheidung helfen, indem wir dir bewährte Metalldetektoren in den jeweiligen Preisklassen und Kategorien vorstellen und anhand von Ausstattung und Features miteinander vergleichen. Einige dieser Modelle haben wir selbst jahrelang beim Sondeln benutzt. Andere kennen wir aus unserem Bekanntenkreis und durften sie auch schon auf dem Feld testen. So kannst du vermeiden, dass aus einem vermeintlichen Schnäppchen-Detektor schnell eine bittere Enttäuschung wird.

Mit diesen Seiten wollen wir dir einen Mehrwert bieten, egal ob du einen Profi-Metalldetektor kaufen möchtest oder dich erst einmal mit einem guten Einsteigergerät vertraut machen willst. Wir wollen es dir so einfach wie möglich machen, die Metallsuchgeräte miteinander zu vergleichen. So kannst du später den für dich perfekten Metalldetektor kaufen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Erst den Zweck klären: Acker, Wald, Strand oder Wasser? Münzen, Militaria oder Gold? Danach richtet sich das passende Gerät.
  • Arbeitsfrequenz: Tiefe Frequenzen (etwa 8 kHz und darunter) eignen sich für größere, tiefer liegende Objekte, hohe Frequenzen (ab etwa 15 kHz) für kleine Münzen und Goldnuggets.
  • Gewicht und Balance: Ein leichtes, gut ausbalanciertes Gerät schont Arm und Schulter auf langen Touren.
  • Budget: Für ein wirklich gutes Gerät solltest du mit etwa 500 bis 1.500 Euro rechnen – Billiggeräte enttäuschen meist.
  • Pinpointer nicht vergessen: Er spart beim Ausgraben viel Zeit und schont den Fund.
  • Rechtliches: In den meisten Bundesländern brauchst du eine Nachforschungsgenehmigung und immer die Erlaubnis des Grundstückseigentümers.
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Wofür wird ein Metalldetektor eigentlich eingesetzt?

Falls du dir eine Metallsonde kaufen willst, aber noch nicht genau weißt, wofür du sie einsetzen kannst, kann dieser Abschnitt interessant für dich werden. Hier sind ein paar Einsatzbereiche, in denen Metalldetektoren generell zum Einsatz kommen:

  • Schatzsucher und Hobby-Archäologen nutzen Metalldetektoren zum Aufspüren von Münzen, Gold-Nuggets, Schmuck und verloren gegangenen Gegenständen der letzten Jahrhunderte.
  • Metallsuchgeräte werden auch für die Ortung von Leitungen und Rohren im Boden und in Wänden eingesetzt, um diese besser und schneller lokalisieren zu können.
  • In der Pharma- und Lebensmittelindustrie sind Metallsuchgeräte ebenfalls im Einsatz, vor allem zum Finden von Metallsplittern in Medikamenten und Nahrungsmitteln. Auch in Flughäfen werden Metalldetektoren zur Personenkontrolle verwendet.
  • Auch in der Armee oder vom Kampfmittelräumdienst werden Metalldetektoren eingesetzt, zum Beispiel bei der Minenräumung oder für die Kampfmittelbeseitigung.
  • Außerdem werden Metalldetektoren im Maschinenschutz eingesetzt, vor allem um Baumstämme auf eingeschlossene Metallteile zu untersuchen. Denn diese können die Sägeblätter in Sägewerken schwer beschädigen.
  • Man kann die Metallsonde auch einsetzen, um verloren gegangene Gegenstände wie Schmuck und Vintage-Uhren wiederzufinden.

Worauf du beim Metalldetektor kaufen unbedingt Wert legen solltest

Die Schatzsuche mit dem Metalldetektor ist wahrscheinlich eines der letzten Abenteuer unserer Zeit, welches sich auch mit der ganzen Familie gemeinsam angehen lässt. Die bekanntesten Detektoren-Hersteller sind vor allem Garrett, Fisher, Tesoro, Bounty Hunter, Whites und XP. Aber auch Makro kann mitunter durch sein solides Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

Landmünze Silbermünze 1776

Bevor wir genauer darauf eingehen, worauf du beim Metalldetektor kaufen zu achten hast, solltest du dich unbedingt über die Gesetzeslage in deinem Bundesland informieren. Diese kann nämlich von Bundesland zu Bundesland variieren. In den meisten Fällen benötigt man als Suchgenehmigung eine sogenannte „Nachforschungsgenehmigung“. Diese stellt das jeweilige Landesamt für Denkmalpflege aus. Wie einfach oder schwer eine solche Genehmigung zu bekommen ist, hängt auch wieder stark vom Bundesland ab, in dem man sondeln möchte.

Des Weiteren muss dir klar sein, dass vor dem eigentlichen Sondeln unbedingt die Genehmigung des jeweiligen Grundstückseigentümers vorliegen muss. Denn du würdest es auch nicht mögen, wenn einfach jemand dein Feld umgräbt, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.

Auf Bodendenkmälern darfst du generell nicht sondeln. Hier drohen empfindliche Strafen bei Zuwiderhandlung! Also Vorsicht!

Gegrabene Löcher sind selbstverständlich wieder zu schließen, und der gefundene Müll und Abfall wird mitgenommen und zu Hause entsorgt.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass du doch ein Kulturdenkmal oder einen Schatz findest, musst du diesen Fund unverzüglich beim Landesamt für Denkmalpflege melden, z. B. bei einem Hortfund antiker römischer Münzen.

Doch was sind die wichtigsten Kaufkriterien für ein Metallsuchgerät?

Wir möchten an dieser Stelle ganz deutlich betonen, dass wir keine Metalldetektor-Testseite oder ein Prüfinstitut sind. Folglich loben wir auch keine Testsieger aus. Wir können dir allerdings anhand von technischen Daten und Features bestimmte Geräte aus den unterschiedlichen Kategorien (Anfänger, Mittelklasse und Oberklasse) empfehlen.

Elektroschrott, mit dem du bestenfalls Kronkorken aus dem Boden ziehen kannst, wirst du auf unseren Seiten nicht finden. Solchen Geräten widmen wir kein Wort. Wir möchten dich bei deiner Kaufentscheidung unterstützen, damit du einen besseren Eindruck davon bekommst, welche Sonde (Golddetektor oder Metallsonde) sich besser für dich eignet. Im Folgenden listen wir dir einige Kaufkriterien auf und gehen dann näher darauf ein.

Diese Faktoren spielen beim Metalldetektor kaufen eine besonders große Rolle

  • die Ausgewogenheit
  • die Arbeitsfrequenz
  • die Stromversorgung
  • das Zubehör, wie zum Beispiel Funkkopfhörer (kann in manchen Fällen auch nur optional sein)
  • das Gewicht
  • eine gute Tiefenleistung
  • die Kleinteileempfindlichkeit
  • analog oder digital
  • die Lautstärkeregelung
  • das Preis-Leistungs-Verhältnis

Wie wichtig ist die Ausgewogenheit des Metallsuchgerätes?

Damit man bei der Schatzsuche keine müden Arme bekommt, ist es wichtig, dass die Metallsonde gut ausbalanciert und ausgewogen ist. Andernfalls „zieht“ die vielleicht schwere Spule den Arm immer am Ellenbogen nach oben. Diese unnatürliche Haltung gleicht der Körper durch zusätzlichen Kraftaufwand aus. Das Gewichtsverhältnis von Spule zu Armlehne sollte immer möglichst in der Balance liegen.

Wie wichtig ist die Arbeitsfrequenz, wenn man sich einen Metalldetektor kaufen will?

Gute Detektoren arbeiten meist zwischen 4 kHz und 18 kHz. Die Arbeitsfrequenz trägt maßgeblich zur Tiefenleistung bei. Sehr preisgünstige Modelle wie zum Beispiel der Garrett Ace 150 mit einer Frequenz von 6,5 kHz schaffen es meist nicht, sehr kleine Objekte zuverlässig zu orten. Wer als Schatzsucher Spaß haben und ab und zu auf etwas „Brauchbares“ stoßen will, sollte darauf achten, dass das Metallsuchgerät eine gute Kleinteileempfindlichkeit hat. Unter 15 kHz haben die Geräte zwar meist bei größeren Teilen eine bessere Tiefenleistung, doch kleine, filigrane Münzen sind dann schwerer zu orten. Für die Militaria-Suche haben sich Geräte mit 8 kHz und darunter bewährt.

Wie wichtig ist die Stromversorgung?

Über die Stromversorgung brauchst du dir in den allermeisten Fällen keine Sorgen zu machen. Erkundige dich vorher, ob dein künftiger Metallsucher schon die passenden Batterien im Lieferumfang hat. In der Regel sind normale AA-Batterien absolut ausreichend. Es gibt aber auch Detektoren mit fest verbauten Akkus, die nach dem Sondeltrip problemlos wieder aufgeladen werden können.

Brauche ich wirklich so viel Zubehör?

Bild von Päpstlicher Bleibulle

Eine Frage, die sich Sondel-Neulinge immer wieder stellen, ist, ob sie wirklich so viel Zubehör brauchen. Diese Frage kann man mit einem „Jein“ beantworten. Auf Pinpointer, Kopfhörer, Grabungswerkzeug, Fundtasche und eine Transporttasche oder einen Rucksack sollte aber kein Schatzsucher verzichten.

Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass diese Utensilien gerade auf einer langen Schatzsuche sehr praktisch und absolut notwendig sein können. Bei einem Profi-Metalldetektor sind sie in den seltensten Fällen im Lieferumfang. Auch eine Tragetasche wird dir beim Transport deines Metalldetektors sehr zugutekommen.

Klare Kaufempfehlung für einen Pinpointer

Wenn du mit dem Gedanken spielst, dir einen Profi-Metalldetektor zuzulegen, ist ein Pinpointer ebenfalls wichtig für die Schatzsuche. Die eingebaute Pinpointerfunktion der meisten Geräte stellt bei der genauen Lagebestimmung des Fundobjekts meistens ein großes Problem dar – auch wenn die meisten Hersteller angeben, dass sie bei ihrem Modell einwandfrei funktioniert. Ich kann aus meiner eigenen Schatzsucher-Erfahrung berichten, dass ein zusätzlicher Pinpointer sehr nützlich ist.

Ein externer Pinpointer kann auch als zweiter, kleiner Detektor bezeichnet werden. Er ist in erster Linie dazu da, ein Objekt im Boden einfacher und schneller zu orten. Das würde sonst viel mehr Zeit in Anspruch nehmen und hat in der Praxis größere gegrabene Löcher zur Folge.

Doch wie viel darf ein Pinpointer kosten? Die Praxis hat gezeigt, dass leistungsschwache Pinpointer, die nur wenige Euro kosten, in der Regel keine tiefer liegenden Gegenstände orten können. Hier würdest du an der falschen Stelle sparen. Die meisten Pinpointer arbeiten nach dem Non-Motion-Prinzip. Das bedeutet, dass die Sonde zum Lokalisieren nicht ständig hin und her bewegt werden muss.

Brauchbare Pinpointer fangen preislich bei etwa 70 Euro an. Wie viel du investieren solltest, hängt davon ab, welche Qualität du erwartest. Ganz einfache Modelle, die den Fund nur an der Spitze erkennen, sind im Feldeinsatz meist nicht so leistungsstark wie die teureren Modelle.

Kopfhörer sind eine Gewissensfrage

Ob du Kopfhörer brauchst oder nicht, hängt von dir selbst ab. Ich empfehle dir jedoch welche, damit du auch die kleinsten, leisesten und tiefsten Signale nicht überhörst. Gerade wenn du in der Nähe einer viel befahrenen Straße sondelst, kann die Lärmkulisse ganz schön ablenken.

Welche Rolle spielt das Gewicht, wenn ich einen Metalldetektor kaufen will?

Gewicht beim Metalldetektorkauf

Ein großer Fehler beim Metalldetektor kaufen ist es, sich zwar einen leistungsstarken Profi-Metalldetektor zuzulegen, der aber sehr schwer ist. Damit du es dir bei der Schatzsuche so einfach wie möglich machst, solltest du beim Kauf besonders darauf achten, nach einem möglichst leichten Detektor Ausschau zu halten. So kannst du das Gerät mühelos im Langzeiteinsatz bewegen, ohne am nächsten Tag massiven Muskelkater zu haben.

Wie kann eine gute Tiefenleistung die Schatzsuche beeinflussen?

Die Ortungstiefe kann die Schatzsuche immens beeinflussen. Wenn du mit deinem Metallsuchgerät nur Funde findest, die in 3 cm Tiefe verborgen sind, wird dir der Spaß an diesem tollen Hobby sehr schnell vergehen. Deswegen ist es nicht nur wichtig, eine Metallsonde günstig zu kaufen, sondern sich vor dem Kauf über die Tiefenleistung klar zu werden.

Das Fundstück selbst beeinflusst die Tiefenleistung ebenfalls. Während ein solider Profi-Metalldetektor sehr kleine Münzen in ca. 20 cm Tiefe noch orten kann, sind es bei Hufeisen schon 40 cm. Diese Tiefen sind nur Beispiele und können von Modell zu Modell und je nach Fundlage variieren. Auch die Bodenmineralisierung spielt eine Rolle.

Auch der Preis beeinflusst die Tiefenleistung. Wer sich ein sehr günstiges Modell zulegt, sollte nicht erwarten, dass es genauso stark ist wie zum Beispiel ein Golddetektor, der kleine Goldnuggets noch viel tiefer aufstöbern kann.

Für wen sind Metalldetektoren mit Kleinteileempfindlichkeit besonders gut geeignet?

Wer einen Metalldetektor kaufen will, stößt unter Umständen auf den Begriff „Kleinteileempfindlichkeit“. Diese Eigenschaft ist besonders gut für Antiksucher geeignet, die ganz spezielle Gegenstände wie kleine, hauchdünne mittelalterliche Silbermünzen finden wollen.

Die Suchspule ist bei diesen Detektoren in den meisten Fällen zwischen 15 und 25 cm groß. Die Frequenz liegt in der Regel bei ca. 18 kHz. Bei Golddetektoren kann sie sogar noch höher liegen, um noch genauer zu orten.

Auch der Preis beeinflusst die Kleinteileempfindlichkeit. Qualitativ hochwertige Modelle fangen bei ca. 400 Euro an. Wer die beste Ausstattung und eine höhere Frequenz möchte, sollte bereit sein, etwas mehr in seinen Metalldetektor zu investieren.

Analog oder digital? Wofür sollte man sich entscheiden?

Bild von einem Heiligenanhänger

In puncto Tiefenleistung schenken sich analoge und digitale Detektoren grundsätzlich nichts. Lediglich die Anzeige ist eine andere. Bei analogen Modellen ist man zu 100 % auf sein Gehör angewiesen, um Rückschlüsse auf den Fund und seine Tiefe zu ziehen. Digitale Metalldetektoren zeigen auf einem Display meistens den Leitwert des Objekts und die voraussichtliche Tiefe an. So ist es einfacher, unerwünschte Funde wie Eisennägel oder Alufolie mithilfe des Diskriminators auszublenden.

Das bedeutet aber nicht zwingend, dass man mit einem analogen Detektor einen Nachteil hat. Bei manchen digitalen Detektoren kann der Eisenton erweitert werden: Der dunkle Ton, der im Regelfall „Eisen“ bedeutet, wird dann so weit gezogen, dass auch höhere Leitwerte wie Alufolie dunkel angezeigt oder ganz ausgeblendet werden.

Wer sich bei der Schatzsuche viel Arbeit und Zeit sparen möchte und lieber ein Gerät hat, das man quasi nur einschaltet und losmarschiert, sollte sich die digitalen Metallsonden näher ansehen.

Wie lässt sich die Lautstärke bei der Schatzsuche regeln?

Wer sich einen Metalldetektor kaufen will, kommt um das Thema Lautstärke nicht herum. Gerade bei großen, tief liegenden Gegenständen kann es ganz schön laut werden. Diese Lautstärke lässt sich in der Regel mit einem passenden Kopfhörer regulieren. Andere Geräte haben eine eingebaute Lautstärkeregelung. Empfehlenswert ist ein Modell mit stufenloser Lautstärkeregelung.

Mit welchem Preis-Leistungs-Verhältnis kann man rechnen?

Deine finanzielle Situation spielt vor dem Kauf natürlich eine große Rolle. Du musst vorher wissen, wie viel Geld du in Detektor und Zubehör investieren kannst. Eine einfache Metallsonde unterscheidet sich von einer Profi-Metallsonde nicht nur im Preis, sondern vor allem auch in Leistung und Qualität.

Wer sich beispielsweise einen Golddetektor mit besonders guter Tiefenleistung zulegen will, sollte auch bereit sein, den entsprechenden Preis zu zahlen. Ganz anders sieht es bei Modellen aus, die nur wenige Zentimeter tief orten und kein Gold aufspüren können. Wer sich einen Metalldetektor kaufen will, sollte sich natürlich auch fragen, ob die Schatzsuche überhaupt ein geeignetes Hobby für ihn ist.

Daher kann es nicht schaden, sich für den Anfang einen etwas günstigeren Metallsucher zuzulegen.

Wer ein sehr gutes Modell kaufen will, sollte mit einer Preisspanne zwischen 500 und 1.500 Euro rechnen. Nach oben geht es natürlich weiter, wenn man sich einen absoluten High-End-Detektor zulegen möchte.

6 Fragen, die du dir vor dem Kauf stellen solltest

Wenn man sich einen Metalldetektor kaufen will, fragt man sich natürlich, wo man anfangen soll, denn so ein Kauf ist eine einmalige Investition. Deshalb haben wir die 6 wichtigsten Fragen zusammengestellt, die du dir vor dem Kauf auf jeden Fall stellen solltest.

Gerade als Einsteiger, der noch nicht weiß, welche Sonde zu ihm passt, bekommst du nach diesen 6 Fragen einen besseren Eindruck davon, welche Sonde du kaufen solltest und von welcher du lieber die Finger lässt.

Diese 6 Fragen sind besonders wichtig:

  1. Was willst du wirklich mit dem Detektor finden bzw. welche Art von Gegenständen ist für dich besonders interessant?
  2. Was kannst und willst du investieren? Lege dir vor dem Kauf unbedingt ein Budget fest.
  3. Welche Leistung muss das Gerät erbringen? Lies dir dazu noch einmal die wichtigsten Kaufkriterien weiter oben durch.
  4. Wo und in welcher Region willst du hauptsächlich suchen?
  5. Worauf legst du besonders Wert?
  6. Wie oft willst bzw. kannst du suchen? Die Suchdauer kann die Auswahl des richtigen Modells immens beeinflussen. Deswegen lohnt es sich, von Anfang an ehrlich zu sich zu sein.

Diese 6 Fragen sind keine Zauberformel und garantieren nicht, dass du den perfekten Detektor kaufst. Trotzdem kannst du sie als Leitfaden nutzen, um herauszufinden, welches Modell besser zu dir passt.

Ein kurzes Schlusswort

Wer einen Metalldetektor kaufen will, sollte sich vorher gut informieren und nicht irgendeinen „Billigdetektor“ kaufen. Es ist kein Hexenwerk, den richtigen Detektor für sich zu finden. Auch Einsteiger können ein hochwertiges Metallsuchgerät kaufen, wenn sie auf einige Faktoren achten – zum Beispiel auf die richtige Tiefenleistung und eine nicht zu niedrige Arbeitsfrequenz.

Falls du vor allem Goldnuggets in großer Tiefe aufspüren willst, solltest du dich vor dem Kauf nach einem Golddetektor umsehen. Diese Detektoren wurden speziell für diese besondere Form der Schatzsuche entwickelt. Das benötigte Zubehör unterscheidet sich meist nur unwesentlich von dem eines „normalen“ Metalldetektors.

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