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Anstecker vom Winterhilfswerk

Anstecker Winterhilfswerk DolchstabNachdem in den Jahren 1933 bis 1945 viele Menschen arm und hilfsbedürftig waren, wurde das Winterhilfswerk gegründet. Während der Zeit vom Nationalsozialismus war das Winterhilfswerk eine öffentlich-rechtliche Stiftung, deren Sinn und Zweck es war, bedürftige Menschen mit Geld- und Sachspenden zu unterstützen und unter die Arme zu greifen. Mit dem Verkauf von Briefmarken und Ansteckern sollten möglichst viele Spendengelder eingenommen werden.
Anhand dieser Spenden sollte die materielle Not in Teilen der Bevölkerung gelindert werden und außerdem sollten die Spenden zu einer Stabilisierung des inneren Friedens und der Entlastung des Staatshaushaltes beitragen. Bezweckt wurde mit unter auch, dass das Volk näher zusammenrückt und das “Wir-Gefühl” zunimmt.
Im Grunde genommen waren die Spendenaktionen des Winterhilfswerkes ein voller Erfolg, wodurch wirklich große Summen eingenommen werden konnten. Anfangs, im ersten Spendenjahr, konnten lt. Wikipedia rund 358 Millionen Reichsmark (an Geld und Sachwerten) eingenommen werden. In den folgenden Jahren steigerte sich das Spendenaufkommen stetig. 1942 waren es unglaubliche 1.595 Millionen Reichsmark.

Formen der Anstecker des Winterhilfswerkes

Die Motive und Formen der Anstecker vom Winterhilfswerk waren äußerst vielfältig. Oftmals haben die Motive auch einen Bezug zu der germanischen Geschichte, dem Krieg und den damaligen Gepflogenheiten.

Fund-Erhaltungszustand der Anstecker vom Winterhilfswerk

Übrigens können diese Abzeichen leider nicht mehr super erhalten aus der Erde geborgen werden. Oftmals ist der sprichwörtliche “Lack ab”. Da die Stücke oft aus Zink gefertigt wurden zersetzen sich die Fundstücke leider im Laufe der vielen Jahre immer mehr. Schade ist vor allem, dass auch die kleinen, wichtigen Details der Anstecker, wie bei Zinkmünzen auch, verschwinden und unkenntlich werden. Umso wichtiger ist es, dass es Menschen gibt, die diese Fundstücke im Originalzustand sammeln und erhalten.

Eine interessante Seite, auf der ihr euch die vielen verschiedenen Anstecker einmal ansehen könnt findet ihr hier: http://www.sammlerecke.at/whw/index.html.

Ich konnte mit der Hilfe dieser interessanten Webseite auch einige für mich schwer zuzuordnende Fundstücke identifizieren und weiß nun auch, welcher Anstecker das einmal gewesen ist. Ich habe hier einmal zwei meiner Fundstücke eingefügt.

 



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