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Frequenzen bei Metalldetektoren für die Schatzsuche

Eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Metalldetektors ist die Arbeitsfrequenz des Geräts. Die Frequenz gibt an, wie viele Signale pro Sekunde in den Boden geleitet und zurückgesendet werden. Frequenzen beim MetalldetektorDabei gilt: Je niedriger die Frequenz, desto tiefer können die Signale in den Boden eindringen. Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass die Empfindlichkeit für kleinere Objekte durch niedrigere Frequenzen stark gemindert wird. Anders ausgedrückt: Je niedriger die Arbeitsfrequenz, desto stärker reduziert sich die Kleinteileempfindlichkeit.

Im Allgemeinen werden Metallsuchgeräten mit einer Frequenz über 15 kHz gute Fähigkeiten bei der Münzsuche zugeschrieben. Metalldetektoren mit einer Frequenz von weniger als 10 kHz sind nach Ansicht vieler Schatzsucher eher für die Militiasuche geeignet. Dies bedeutet freilich nicht, dass sich mit einem Metallsucher, der beispielsweise mit einer Frequenz von 7,8 kHz arbeitet, keine Münzen aufspüren lassen. Im Zweifelsfall wählt man am besten ein Allround-Gerät, das in jedem Gelände eingesetzt werden kann und über voreingestellte Suchmodi verfügt.

Frequenzen bei kommerziellen Metallsuchgeräten

Die meisten auf dem Markt erhältlichen Metalldetektoren, die z.B. Münzen, Gewehrkugeln und andere kleine Gegenstände ausfindig machen, arbeiten mit eher kleineren Frequenzen. Metallsuchgeräte, die auf die Suche nach Gold ausgelegt sind (sogenannte Goldsucher) arbeiten dagegen mit einer höheren Frequenz. Die meisten Metalldetektoren, die heute auf dem Markt für Privatanwender erhältlich sind, nutzen eine Frequenz, die zwischen 4 kHz und 50 kHz liegt. Ein typisches Beispiel ist der Allround-Metalldetektor Whites MX7, dessen Arbeitsfrequenz 13,8 kHz beträgt. Bei einigen Geräten hat der Nutzer die Möglichkeit, die Frequenz umzuschalten und den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.

Einige Hersteller bieten zudem Spulen an, die mit mehreren Frequenzen arbeiten. Dazu gehört beispielsweise die XP Deus Doppel-D HF Spule (22,5cm), die drei verschiedene Frequenzen nutzt (14, 30 und 59 kHz). Die Highend-Suchspule ist darüber hinaus mit 7 weiteren Sub-Frequenzen ausgestattet. Um die Doppel-D-Spule einsetzen zu können, muss die verwendete XP Deus-Sonde mit der Softwareversion 4.0 oder höher ausgerüstet sein.

Mittlerweile gibt es sogar Hersteller, die mit einer Multifrequenz-Technologie ausgestattet sind. Das heisst, dass gleichzeitig auf mehren Frequenzen gesondelt werden kann.



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